Ich will Gemeinderätin werden. Das erstaunt vielleicht, da ich doch immer betonte, dass ich gerne Pfarrerin sei.
Als Pfarrerin kennen mich die Menschen. Als solche habe ich auch immer politisiert – innerhalb der Kirche.

Kirchenpolitische Tätigkeiten

1999 -2013 Mitglied der Synode der reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn (Kirchenparlament).
Davon 8 Jahre Fraktionspräsidentin der Unabhängigen (grösste Fraktion um die 55 Miglieder im Parlament). Die Unabhängigen entsprechen von der Grundhaltung her im weltlichen der SP.

2011 wurde ich in Thun in die Exekutive der Gesamtkirchgemeinde gewählt, dem Kleinen Kirchenrat. Hier lernte ich, Beschlüsse des Parlaments umzusetzen, in einem Gremium nach tragfähigen Lösungen zu suchen, Verantwortung über die eigene Kirchgemeinde hinaus zu übernehmen, Beschlüsse zu vertreten, kurz: lösungsorientiert einen Konsens zu finden. Die Abläufe der Politik sind mir vertraut.
Dabei orientierte ich mich immer an den Grundwerten, die auch für die SP gelten: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Motivation für die Gemeinderatskandidatur:
Durch den Rücktritt von Marianne Dumermuth erhalte ich die Chance, das Politische in meinem Leben stärker zu gewichten. Ich will mich dabei für die Thunerinnen und Thuner einsetzen. Für eine Stadt, in der alle ein gutes und gelingendes Leben führen können.
Darunter verstehe ich in erster Linie bezahlbaren Wohnraum und zukunftsweisende Verkehrskonzepte, sichere Arbeitsplätze und ein attraktives Ausbildungsangebot.

 

Themen und Ziele für die Stadt Thun
  • Thuner Innenstadt: Stärken als Flanier-, Verweil- und Einkaufsmeile, Förderung Langsamverkehr
  • Thun, die Stadt am Wasser (See und Aare, auch in Stadtnähe) als Naherholungs- und Aufenthaltsorte stärken Thun, als touristischer Ausgangspunkt
  • Wohnraum nicht nur für alte Menschen (demographische Entwicklung!),

familienfreundlicher und bezahlbarer Wohnungsbau, erneuerte und moderne Wohnbaugenossenschaften und vielfältiges den     heutigen Bedürfnissen angepasstes Schulangebot      (Ganztagesschulen)

  • Umweltverträgliche Verkehrspolitik fortsetzen und stärken
  • Thun als Wirtschaftsraum fördern, Arbeitsplätze schaffen.
  • Stärkung der Mitwirkung der Bevölkerung am politischen Geschehen
    des Wir-Gefühls zu dem auch die Menschen am sogenannten Rand der Gesellschaft gehören.

Meine politischen Themen sind in der Politik der Sozialdemokratischen Partei gut aufgehoben.
«Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die Grundwerte der Sozialdemokratie. Danach richtet sich auch die Politik der SP Thun. Die SP gestaltet die Stadt Thun seit mehr als 100 Jahren massgeblich mit. Als Partei mit dem höchsten Wähler*innenanteil in Thun übernehmen wir Verantwortung. Wir setzen uns für ein Zusammenleben in unserer Stadt ein, das von einem Miteinander geprägt ist und nicht von einem Neben- oder gar Gegeneinander. „Thun für alle“ ist nicht nur unser Slogan, sondern unser Programm.»
Aus dem Editorial der neuen Wahlplattform der SP Thun.
Mehr dazu:
 -> http://www.sp-thun.ch


Zusammen mit dem bisherigen Gemeinderat Peter Siegenthaler und Städträtin Katharina Ali-Oesch und mir treten wir an als starkes Team mit dem Ziel, die zwei Sitze im Gemeinderat zu erhalten.